
Belastung und Stress
Zeit für Entlastung
Anhaltende Belastung und chronischer Stress können gravierende Folgen für die eigene Gesundheit und unsere Beziehungen haben. Wer den Mut hat, sich Unterstützung für Entlastung zu holen, kann bald wieder tief durchatmen - und das eigene Leben bewusst und lebensfroh gestalten.

Entspannung lohnt sich.
Unser Leben ist geprägt von Anspannung und Entspannung. Überwiegt jedoch für längere Zeit die Anspannung, hindern wir unseren Körper und unsere Psyche an Erholung. Das kann nach und nach viele belastende Folgen haben: chronischen Stress, Überlastung, körperliche Beschwerden, Mental Load, verminderte Leistungsfähigkeit, Erschöpfung, Burnout. Deshalb lohnt es sich, wenn du dir immer wieder Entspannung gönnst.

Hey, ich bin Kerstin.
Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, wie sich Erschöpfungsphasen anfühlen können.
Als zertifizierte Coachin und psychosoziale Beraterin (in Ausbildung unter Supervision) verfüge ich über wertvolles Hintergrundwissen und einen achtsamen Werkzeugkoffer, um dich stärkenorientiert zu begleiten.
Ich freue mich auf ein Kennenlernen.
Klischees rund um Burnout
Mehr und mehr wird von einem Konzept gesprochen, das sich "Burnout" nennt. Gleichzeitig kursieren noch immer viele Gerüchte in diesem Zusammenhang. Hier soll erste Klahreit geschaffen werden.
"Ausbrennen kann nur, wer zu viel arbeitet." Klischee no. 1
Dieses Klischee hält sich an vielen Orten hartnäckig, stimmt so jedoch nicht. Nicht die Menge an Arbeit entscheidet über eine Burnout-Gefährdung, sondern eine Vielzahl an Faktoren, die in ungünstiger Kombination zu einer Burnout-Gefährdung führen können. Mehrere Menschen können das exakt gleiche Arbeitspensum als unterschiedlich belastend oder sogar belebend wahrnehmen.
Eine ungünstige Kombination von Faktoren aus dem Arbeitsumfeld, dem privaten Umfeld, sowie inneren Persönlichkeitsmerkmalen und Mustern können ein Burnout begünstigen.


"Burnout trifft nur sensible Menschen." Klischee no. 2
Auch dieses Klischee ist leider immer noch weit verbreitet. Die Aussage ist jedoch schlichtweg nicht richtig. Jede:r kann von Burnout betroffen sein. Sowohl äußere Faktoren (das Arbeitsumfeld, das private Umfeld), als auch innere Faktoren (Persönlichkeitsmerkmale, sowie das individuelle Verhalten und mentale Muster) beeinflussen die Entwicklung einer Burnout-Gefährdung. Sensibilität ist in vielen Situationen eine Stärke:
Eine feine Wahrnehmung kann helfen, einem Burnout vorzubeugen.
Diese Aussage stimmt teilweise. Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung könnten auf eine Burnout-Entwicklung hinweisen. Allerdings können diesen Symptomen auch andere Ursachen zugrunde liegen. Eine Abklärung ist deshalb essenziell.
Burnout entwickelt sich in einem schleichenden Prozess. Viele Phasen davon sind von großem Einsatz geprägt.

"Burnout-Betroffene erkennt man an Müdigkeit und Erschöpfung." Klischee no. 3
Körperliche Ursachen und Möglichkeiten
Merken wir anhaltende Erschöpfungsanzeichen, so ist das erstmal ein Warnsignal. Unser Körper gibt uns zu verstehen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Hier folgt eine Checkliste, welche körperlichen Ursachen hinter einer anhaltenden oder wiederkehrenden Erschöpfung stecken könnten.
Checkliste bei Erschöpfungsanzeichen
Andere körperliche Erkrankungen
Nährstoffmangel
Häufig handelt es sich bei anhaltender oder wiederkehrender Erschöpfung um einen Nährstoffmangel. Dieser kann durch eine Blutabnahme in Erfahrung gebracht werden. Wichtig zu wissen: Auch ein "großes Blutbild" misst nicht automatisch alle relevanten Nährstoffe, auch, wenn der Name das suggeriert. Es gilt also, im Labor oder bei Ärzt:innen gezielt nachzufragen und um die Messung von bestimmten Werten zu bitten. Vorsicht: Nicht alle Messungen werden von den Krankenkassen übernommen, deshalb auf jeden Fall die möglicherweise anfallenden Kosten klären.
Wichtige Nährstoffe/Messwerte in Bezug auf Energiehaushalt und Stimmung:
B-Vitamine (besonders B1 Thiamin, B3 Niacin, B6 Pyridoxin, B9 Folsäure, B12 Cobalamin)
Eisen
Magnesium
Omega-3-Index
Vitamin C
Vitamin D
Zink
Darm-Erkrankungen
Sowohl das Gehirn kann Informationen an den Darm senden (Stress mit psychosozialen Ursachen wirkt sich somit auf die Darmgesundheit aus), als auch der Darm kann Informationen an das Gehirn senden. Zweiteres führt dazu, dass anhaltende Erschöpfung oder gedrückte Stimmung auch Hinweise auf eine mögliche Darmerkrankung (z.B. Reizdarm) sein können. Diese kann beispielsweise durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder die Darmflora ausgelöst werden. Abklären lässt sich das in darauf spezialisierten Laboren.
Andere körperliche Erkrankungen
Herz-Erkrankung, Schilddrüsen-Erkrankung, ME/CFS, ...
Nächste Schritte
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Am besten lässt du durch eine Blutuntersuchung erstmal deine Nährstoff-Versorgung abklären. Mängel können durch deine Ernährung, bzw. durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. Weitere körperliche Ursachen können mit medizinischem Fachpersonal abgeklärt werden.
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Daneben ist eine Ursachenforschung, welche psychosozialen Faktoren noch hinter einem erhöhten Stress-Level stecken könnten, sinnvoll und mittel- bis langfristig sehr hilfreich. So lernst du dich selbst noch besser kennen und hast deine Gesundheit und Zufriedenheit noch besser in der Hand. Hierbei kann ich dich sehr gern unterstützen, entweder vor Ort im Raum Graz oder online.





